Bottle Information
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Tasting Notes
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TWB-Verkostungsnotizen:
Octomore 15.1 empfängt den Betrachter mit einer intensiven Torfrauchnote, hinter der sich jedoch eine wunderbare Komplexität verbirgt. Aromen von verkohltem Holz, Meeresbrise und erdigen Mineralien verschmelzen mit subtilen Noten von Vanille, Honig und Karamell aus den Bourbonfässern. Ein Hauch von Zitruszeste und frischen Kräutern verleiht dem Ganzen eine lebendige Frische.
Am Gaumen präsentiert sich der Whisky, wie aufgrund des hohen PPM-Wertes zu erwarten, kräftig und vollmundig, wobei der Torfrauch zunächst dominiert. Mit dem Abklingen des Rauchs treten Aromen von cremiger Vanille, gebranntem Zucker und Toffee aus den First-Fill-Bourbonfässern hervor. Die erneut ausgebrannten Fässer bringen Nuancen von dunkler Schokolade, gerösteter Eiche und einer pfeffrigen Würze ein, die dem Geschmackserlebnis zusätzliche Komplexität verleiht. Mit der Zeit entwickelt sich eine angenehme Nussigkeit und Wärme, begleitet von einer sanften Fruchtigkeit von grünen Äpfeln und Zitronenschale.
Der Abgang ist lang, rauchig und wärmend. Der anhaltende Torfrauch wird von süßer Eiche, einer feinen Würze und einem bleibenden Hauch von gerösteter Vanille harmonisch ausbalanciert. Er hinterlässt einen klaren, leicht salzigen Abgang mit Anklängen von schwarzem Pfeffer und Trockenfrüchten. Octomore 15.1 besticht durch eine meisterhafte Balance zwischen Torfintensität und Fasscharakter und bietet ein belebendes und unvergessliches Geschmackserlebnis.
