WIE MAN EIN WHISKY-ETIKETT LESEN

WIE MAN EIN WHISKY-ETIKETT LESEN

Name der Brennerei

In Schottland gibt es über 100 Destillerien, und die meisten produzieren einen eigenen Whisky. Ihre Lebensmission: Probieren Sie sie alle mindestens einmal! Zu den bekanntesten Destillerienmarken gehören Glenfiddich, The Macallan, Lagavulin, Dalmore und Glenlivet.

HOLZART

Schottischer Whisky muss mindestens drei Jahre in Eichenfässern reifen. Diese Eichenfässer können zuvor zur Reifung anderer Spirituosen wie Sherry, Bourbon, Portwein und Wein verwendet worden sein. Auf manchen Etiketten ist europäische oder amerikanische Eiche angegeben.

ALTER ODER VINTAGE

Wird das Alter des Scotch angegeben, bezieht sich dies entweder auf das Alter des gesamten Inhalts oder, falls die Flasche Whiskys unterschiedlichen Alters enthält, auf das Alter des jüngsten Whiskys. Auch das Jahr der Destillation und Abfüllung kann angegeben sein. Kontrovers diskutiert wird, dass manche Whiskys keine Altersangabe (NAS) tragen, was bei Konsumenten Kritik hervorgerufen hat, da dies oft bedeutet, dass der Whisky in der Flasche sehr jung ist.

Whiskyregion und Whiskytyp

Alle in Schottland destillierten Whiskys dürfen rechtlich als Scotch bezeichnet werden. Die Herkunftsregion darf angegeben werden. Allerdings haben die Regionen (Speyside, Islay, Lowland, Highland, Island und Campbeltown) keine rechtliche Grundlage und ihre Grenzen sind interpretationsbedürftig. Single Malt und Single Grain sind Whiskys, die ausschließlich in einer einzigen Destillerie aus gemälzter Gerste hergestellt werden. Blended Scotch ist eine Mischung aus Whiskys verschiedener Destillerien.

VOLUMEN

Die Füllmenge von Whisky in Flaschen ist gesetzlich geregelt. In Schottland ist 70 cl am gebräuchlichsten, die Bandbreite reicht aber von 5 cl bis 450 cl.

ALKOHOLGEHALT (VOL)

Der Alkoholgehalt (ABV) gibt an, wie viel Prozent des Scotch in der Flasche aus Alkohol besteht. Die gesetzliche Mindestanforderung liegt bei 40 %. Unterschiedliche Whiskys können aus verschiedenen Gründen unterschiedliche Alkoholgehalte aufweisen, unter anderem aufgrund der Vorlieben des Herstellers und der Frage, ob sie in Fassstärke abgefüllt wurden. Wird der Whisky bei der Abfüllung auf die gewünschte Stärke verdünnt, darf ausschließlich schottisches Wasser verwendet werden. Der Alkoholgehalt gibt einen guten Hinweis auf den Körper des Whiskys, sein Mundgefühl und seine Konsistenz.