Ab Montag, dem 14. Januar 2013, ändert sich die Art und Weise, wie wir Whisky-Bestellungen in Länder außerhalb der Europäischen Union versenden, geringfügig.
Kurz gesagt: Whisky wird gemäß den neuen Vorschriften der Zivilluftfahrtbehörde als Gefahrgut eingestuft und darf nicht mehr mit normaler Post transportiert werden. Stattdessen muss Whisky nun international per Land- und Luftfracht befördert werden. Konkret bedeutet dies, dass Whisky-Importe in Ihr Land nun den dort geltenden Einfuhrbestimmungen für Alkohol und den bestehenden Gegenseitigkeitsabkommen mit der Europäischen Union entsprechen müssen. Ihre Regierung möchte ihren Anteil an der Verbrauchssteuer erhalten.
Dies wird zur Folge haben, dass in einigen Ländern besonders strenge Einfuhrzollbestimmungen gelten. Im Folgenden wird kurz erläutert, welche Auswirkungen diese Änderung für einige unserer ausländischen Kunden hat.
Was hat sich verändert?
Die wichtigsten Änderungen betreffen die beiden üblichen Express-Luftpostdienste, die wir bei The Whisky Barrel (und unserer Meinung nach auch die Mehrheit der anderen britischen Einzelhändler) nutzen, um Whisky an Verbraucher außerhalb der Europäischen Union zu transportieren.
Es handelt sich um die Dienste Royal Mail Airmail und Parcelforce Global Priority, die Whisky, der nun als Gefahrgut gilt, nicht mehr transportieren dürfen. Diese Dienste unterlagen bei der Ankunft in Ländern außerhalb der Europäischen Union nicht denselben strengen Zollkontrollen, und genau dieser Umstand dürfte die Änderung ausgelöst haben.
Wie wird The Whisky Barrel Whisky nun ins Ausland versenden?
Wir sind uns dieser Änderungen bewusst und haben in den letzten Monaten bereits kleinere Anpassungen an den Lieferbedingungen vorgenommen, um die Auswirkungen auf unsere Kunden so gering wie möglich zu halten. Whisky-Bestellungen außerhalb der Europäischen Union werden nun per Spedition versandt.
Es ist wichtig zu betonen, dass diese Methode für die meisten unserer Kunden, die ihren Whisky erhalten, keine spürbaren Auswirkungen haben wird.
Auch wenn der Geschäftsbetrieb größtenteils wie gewohnt weiterläuft, werden diese strengeren Einfuhrbestimmungen einen erheblichen Einfluss auf unsere Fähigkeit haben, nach Nordamerika zu liefern.
USA & Kanada
Die Whisky-Lieferungen nach Nordamerika sind ausgesetzt.
Bedauerlicherweise besteht derzeit kein Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union (der Schottland angehört) und den Vereinigten Staaten von Amerika oder Kanada für die Einfuhr von Alkohol für den persönlichen Gebrauch. Daher ist die Einfuhr von Alkohol aus der Europäischen Union nach Nordamerika per Luftfracht strengstens verboten. Die Einhaltung dieser Regelung wird von den Zollbeamten in den jeweiligen Ländern und letztlich vom US-Finanzministerium bzw. den jeweiligen Provinzbehörden für Alkohol in Kanada überwacht.
Was passiert, wenn man Whisky per Luftfracht in die USA oder nach Kanada versendet?
Wir wurden von unserem Luftfrachtunternehmen darüber informiert, dass Alkohol-Sendungen, die die USA oder Kanada erreichen, von den Zollbeamten dieser Länder wahrscheinlich unter Quarantäne gestellt, beschlagnahmt und vernichtet werden.
Versand in den Rest der Welt
Bezüglich des Versands in andere Regionen der Welt ändert sich, wie bereits erwähnt, nichts an unserer Fähigkeit, Bestellungen in Länder Europas oder des asiatisch-pazifischen Raums abzuwickeln. Die meisten Länder im asiatisch-pazifischen Raum (mit Ausnahme Chinas) haben Gegenseitigkeitsabkommen mit der Europäischen Union, die es Privatkunden in diesen Ländern ermöglichen, Whisky von The Whisky Barrel zu erwerben. Dies bleibt wie gewohnt bestehen.
Wie werden sich diese Bestimmungen auf The Whisky Barrel auswirken?
Der Verlust des US-amerikanischen Whisky-Marktes ist eine herbe Enttäuschung für The Whisky Barrel, da er einen bedeutenden Teil unseres Geschäfts ausmachte. Wir haben in Nordamerika einen starken Kundenstamm und enge Beziehungen aufgebaut, und der Verlust dieser Verbindung ist ein schwerer Schlag.
Wir sind uns einiger dieser Änderungen seit Oktober 2012 bewusst und haben proaktiv unsere Versandrichtlinien, Vertriebsplattformen und letztlich unser Warenportfolio angepasst, um uns auf diese regulatorischen Änderungen vorzubereiten. Unser Ziel ist es, die Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft so gering wie möglich zu halten.
Welche Auswirkungen wird dies auf die schottische Whiskyindustrie haben?
Wir gehen davon aus, dass die Auswirkungen erheblich sein werden, sobald das volle Ausmaß dieser Veränderungen allgemein spürbar wird. Konsumenten in den USA kaufen anderen Scotch als Konsumenten in Europa oder im asiatisch-pazifischen Raum. Dies wird sich voraussichtlich nicht nur auf den Einzelhandel, sondern auch auf die Destillerien auswirken. An dieser Stelle belassen wir es.
Wir möchten uns ganz herzlich bei all unseren Kunden und Blogger-Freunden in Nordamerika für ihre jahrelange Unterstützung bedanken. Wir hoffen, dass sich ein politischer Konsens für den Freihandel letztendlich durchsetzen wird.
Sollten Sie Fragen zum Versand in Ihr Land haben, kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular.
Für alle anderen gilt: Alles läuft wie gewohnt und wir freuen uns auf Ihre weitere Treue.
Alastair Brown
Geschäftsführer und Gründer von The Whisky Barrel